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Containerfonds - Sicheres und renditeträchtiges Investment

Mit der Investition in Geschlossene Containerfonds können Anleger an einem der dynamischsten Wachstumsmärkte partizipieren. Das Ziel des Fonds ist es, die erworbenen Container renditeträchtig an internationale Reedereien oder Leasinggesellschaften zu vermieten und diese Container nach Ende der Fondslaufzeit zu verkaufen. Anlegern bietet sich die Möglichkeit, von jahrelang bewährten Konzepten mit einem hohen Sicherheitspotenzial zu profitieren. Versicherungen decken mögliche Risiken, wie zum Beispiel Verlust oder Zerstörung ab.



 

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Basiswissen zu Containerfonds

Mit der Einführung des Containers vor 50 Jahren entstand ein globales, hoch effizientes Logistiksystem. Der Containermarkt ist heute einer der dynamischsten Wachstumsmärkte. Vor allem in den prosperierenden Zukunftsmärkten Asien – hier vor allem China und Indien - und Osteuropa ist eine rasanter Anstieg der Güterströme zu erwarten. Anlegern bietet sich die Möglichkeit, von den jahrelang bewährten Konzepten mit einem hohen Sicherheitspotenzial zu profitieren.

Gegenüber dem traditionellen Stückgutverkehr wartet das Logistiksystem Container mit erheblichen Produktivitäts- und Kostenvorteilen auf. Waren aller Art können so weltweit schnell, sicher, effektiv und kostengünstig transportiert werden. Derzeit werden rund 75 Prozent des globalen Warenaufkommens in Containern transportiert - zu Wasser, zu Land oder auch in der Luft. Die Effizienzvorteile des Containers haben in den vergangenen Jahrzehnten zu hohen Wachstumsraten von mehr als 10% p.a. geführt. Der Containerumschlag stieg von 37 Mio. TEU im Jahr 1980 auf 492 Mio. TEU in 2007. Für das Jahr 2008 werden sogar 546 Mio. TEU erwartet.

Marktanalysen haben ergeben, dass sich das Containerumschlagsvolumen zwischen 2008 und 2020 noch einmal verdoppeln wird. Dabei geht man bis zum zum Jahr 2020 von einem jährlichen Wachstum von jährlich sieben bis neun Prozent aus.

Standartcontainer machen rund 88% des weltweiten Gesamtcontainerbestandes aus. Die gängigen Größen sind 20 Fuß und 40 Fuß. Ein TEU steht für Twenty Foot Equivalent Unit, das einem 20 Fuß Container entspricht (6m lang, 2,44m breit und 2,60 m hoch) und ein Eigengewicht von 2,2 Tonnen hat.

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Die Investition in Containerfonds ist ein mittelfristiges Investment, das für den Anleger leicht verständlich ist. Der Anleger kauft, mietet oder least Transportcontainer, die durch den Anbieter an internationale Reedereien oder Leasinggesellschaften weiter gegeben werden. Die Investoren werden Besitzer mehrerer Container, die sie über einen festgelegten Zeitraum zu festen Konditionen vermieten und anschließend wieder verkaufen. Sie erzielen regelmäßige Mieteinannahmen, wobei branchenübliche Risiken wie Verlust, Beschädigung und Ausfallzeiten durch Versicherungen abgedeckt sind. Die Vermietung und Verwaltung wird dem Anleger abgenommen. Zumeist werden Verträge mit internationalen Container-Leasinggesellschaften und Reedereien abgeschlossen, so dass die Miteinnahmen über die gesamte Vertragslaufzeit garantiert sind. Nach der festgelegten Laufzeit von rund fünf Jahren werden die Containerboxen wieder verkauft. Der Erlös kann bei guter Wartung der Container bei bis zu 50 bis 60 Prozent der Anschaffungskosten liegen. Für die Schiffsbetreiber ist die Anmietung von Frachtcontainern aufgrund der finanziellen Entlastung und des Investitionsbedarfs in die eigene Flotte eine gute Alternative zum Kauf.

Container werden im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre im Transport genutzt – danach werden sie zum Beispiel als Lagerraum, Baucontainer oder mobile Unterkünfte genutzt.

Für Anleger bieten sich zwei Beteiligungsvarianten an. Erstens: die Investition in eine Fondsgesellschaft, die eine Anzahl an Containern erwirbt und auf Rechung des Fonds vermietet. In diesem Fall ist das Einzelfallrisiko aufgrund der Investition in mehrere tausend Container recht gering. Die vermögensverwaltende Kommanditgesellschaft (KG) erzielt Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb. Konzeptionell können diese Einkünfte auch dem Steuerrecht von Ländern im Ausland unterlegen, wenn das Management der Container von dort betrieben wird. Dann greifen zusätzlich die sogenannten Doppelbesteuerungsabkommen (DBA).

Zweitens gibt es die Möglichkeit, Container direkt vom Anbieter zu erwerben. Der Anleger wird Eigentümer der Container und schließt mit dem Anbieter einen Verwaltungsvertrag ab. Der Verkauf der Container am Ende der Laufzeit wird bereits beim Kauf zu fest stehenden Konditionen vereinbart.

Eine Anlage in Container-Leasing ist einfach, ertragreich und sicher. Die Rendite ergibt sich aus dem Kaufpreis, den erzielbaren Mieten – ca. zwölf bis 14 Prozent p. a. bezogen auf den Kapitaleinsatz - und dem Erlös aus dem Verkauf der Container. Sie liegt seit Jahren zwischen fünf und sieben Prozent nach Steuern.

Die Einkünfte aus Vermietung gehören im Sinne des Einkommensteuergesetzes zu sonstigen Einkünften, die mit der steuerlichen Absetzung für Abnutzung (Afa) verrechenbar sind. Die Container dürfen innerhalb von zehn Jahren steuerlich abgeschrieben werden. Die Mieteinnahmen können somit in Höhe des abschreibungsfähigen Teils steuerfrei vereinnahmt werden. Mietausschüttungen, die über zehn Prozent liegen, müssen mit dem individuellen Steuersatz versteuert werden. Nach geltendem Steuerrecht muss der Verkaufserlös nach Ende der vertraglich geregelten Laufzeit nicht versteuert werden.

Das Prüfen potenzieller Mieter ist für den Anleger unerlässlich. Gehen diese in Konkurs, bleiben auch die Einnahmen aus. Ein weiterer Punkt ist der Kaufpreis der Container im Verhältnis zu den zu erwartenden Mieteinnahmen. Die hohe Stahlnotierung der letzten Jahre hat auch die Preise für Transportbehälter in die Höhe schnellen lassen. In der Regel arbeiten Containerfonds auch mit Fremdkapital. Grundsätzlich muss somit auch das Finanzierungsrisiko und das Zinsrisiko mit in Betracht gezogen werden. Oftmals sind des Weiteren Einnahmen und Ausgaben des jeweiligen Containerfonds, speziell bei einem größeren KG-Fonds, in verschiedenen Währungen, so dass auch Wechselkursrisiken und Schwankungen während der Laufzeit zu beachten sind.


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