Flugzeugfonds - Rendite mit SicherheitskomponentenMit einem Geschlossenen Fonds aus dem Segment Flugzeugfonds werden Sie Eigentümer eines Flugzeugs. Mit dem Geld der Anleger wird ein Flugzeug zu einem fairen Preis gekauft und an eine Airline vermietet. Im Vergleich zu Schiffsfonds oder traditionellen Immobilienfonds, sind die Risiken eines Flugzeugfonds etwas reduziert, da die Betriebskosten und das Risiko des technischen Ausfalls zu Lasten des Leasingnehmers gehen. Flugzeugfonds sind eine echte Alternative für Anleger, die eine hohe Rendite mit Sicherheitskomponenten kombinieren wollen. |
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![]() | CFB 176 Flugzeugfonds Airbus A319 I | CFB | Flugzeugfonds | verfügbar |
![]() | DCM Flugzeugfonds 3 | DCM | Flugzeugfonds | verfügbar |
![]() | Doric Flugzeugfonds 11 | Doric Asset Finance | Flugzeugfonds | verfügbar |
![]() | Doric Flugzeugfonds 8 | Doric Asset Finance | Flugzeugfonds | verfügbar |
![]() | flybe.Liverpool | HEH | Flugzeugfonds | verfügbar |
![]() | Global Transport 02 Aviation | Wölbern Invest | Flugzeugfonds | verfügbar |
![]() | HL 200 Flight Invest 49 | Hannover Leasing | Flugzeugfonds | verfügbar |
![]() | Sky Cloud Airbus A380 | Hansa Treuhand | Flugzeugfonds | verfügbar |
![]() | SkyClass 53 | KGAL | Flugzeugfonds | verfügbar |
Basiswissen Flugzeugfonds
Schon seit einigen Jahren erfreuen sich die sogenannten Mobilien-Leasingfonds bei Anlegern aufgrund guter Renditechancen einer hohen Beliebtheit. Während in der Öffentlichkeit oft die Schiffsfonds im Fokus stehen, gibt es auch zahlreiche interessante Angebote im Bereich der Flugzeugfonds.
Investoren bietet sich über diese Assetklasse die Möglichkeit des Investments in eine Branche, die lange Zeit als Wachstumsmarkt galt, aber die auch konjunktursensitiv ist. Treibende Kraft des Wachstums in den vergangenen Jahren war die weltweite konjunkturelle Entwicklung. Unter anderem wirkten sich der steigende Wohlstand und der wirtschaftliche Boom in vielen asiatischen Ländern positiv auf Passagier- und Frachtdaten bei Fluglinien aus. Die nun zu sehenden konjunkturellen Probleme infolge der US-Finanzmarktkrise werden für eine Abkühlung in der Flugbranche sorgen. Experten erwarten zudem eine Bereinigung auf dem Markt, wie zum Beispiel die anstehende Übernahme von Austrian Airlines durch die Lufthansa zeigt.
Allerdings dürften die Auswirkungen der Finanzmarktkrise temporärer Natur sein. Erneut steigende wirtschaftliche Aktivitäten und auch die prosperierenden Asien-Volkswirtschaften dürften langfristig für wieder wesentlich besser laufende Geschäfte im Flugsektor sorgen. Steigende Frachtvolumina und Passagierzahlen werden dann zu verzeichnen sein.
Neben den großen Airlines sind eine Vielzahl größerer und kleinerer Anbieter für Passagier- und Frachtdienste am Markt.
Weitere Fonds
MPC Bioenergie
Umweltfreundliches Investment in brasilianisches Biomasse-Kraftwerk, das aus Reishülsen Strom erzeugt, prognostizierter Gesamtmittelrückfluss von 268 %MPC Sachwert Rendite-Fonds Indien 2
Investition in Market Cities, Malls und Luxushotels im modernen Indien, hoher prog. Gesamtmittelrückfluss, kurze Laufzeit von nur 5 JahrenDie Flugzeugfonds investieren die Fondsgelder, wie der Name es schon vermuten lässt, in Flugzeuge unterschiedlichster Art und verleasen diese an Fluggesellschaften. Die Flieger können sowohl neu erworben als auch gebraucht gekauft werden, letzteres zum Beispiel im Rahmen sogenannter "sale-and-lease-back"-Transaktionen. Die Zahl der Flugzeuge, die vom Fonds erworben und vermarktet werden, kann dabei zwischen den Angeboten der verschiedenen Anbieter deutlich differieren. Gleiches gilt für die Nutzung der Flieger, sei es als Passagier- oder als Frachtflugzeug im Kurz-, Mittel- oder Langstreckenverkehr.
Die Investoren in Flugzeugfonds werden demzufolge vor allem ein Interesse an möglichst hohen und langfristig sicheren Leasingraten haben, die der Fonds vom Leasingnehmer erhält. Eine gewisse Sicherheit für das investierte Vermögen bietet das Flugzeug als Wirtschaftsgut, das zu den jeweiligen Marktbedingungen verwert- und vermarktbar ist. Dass operative Risiken beim Leasingnehmer liegen, ist ein weiterer Pluspunkt für viel Flugzeugfonds.
Da es sich bei Flugzeugfonds um geschlossene Fonds handelt, ist keine jederzeitige Liquidierungsmöglichkeit für den Anleger vorhanden. Ein Handel geschlossener Anteile kann an einem Zweitmarkt erfolgen, der allerdings weniger liquide ist als übliche Börsen.
Für die Rendite der Anlage sind im Wesentlichen zwei Komponenten verantwortlich: Zum einen die jährlichen Leasingeinnahmen, die der Fonds generiert, zum anderen der Wert des Flugzeugs bei einem Verkauf zum Laufzeitende des Fonds. Für den einzelnen Investor ist dann der persönliche Steuersatz ein weiterer entscheidender Faktor für die Nachsteuerrendite.
Auch wenn Anleger in der Regel als Kommanditisten in Kommanditgesellschaften investieren, fallen aufgrund der Leasingkonstruktionen der Fonds Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 21 ESTG an. Deren Höhe richtet sich nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Fonds. Prognoserechnungen können dabei ein Anhaltspunkt sein, müssen aber nicht mit den am Ende tatsächlich eintretenden Beträgen übereinstimmen. Steuerlich zu berücksichtigen sind unter anderem auch Abschreibungen auf das Leasinggut sowie mögliche Gewinne bei einer Veräußerung des Flugzeugs.
Detaillierte Angaben zu steuerlichen Komponenten der Anlage sind dem Fondsprospekt zu entnehmen.
Da Flugzeugfonds unternehmerische Beteiligungen sind, ist eine genaue Information über die Risiken eines solchen Investments für den Anleger eine ernst zu nehmende Pflicht. Insbesondere der Verkaufsprospekt des Flugzeugfonds ist dabei eine wichtige Informationsquelle, um Risiken zu identifizieren und diese kalkulieren zu können. Dazu gehören zum Beispiel Finanzierungskonditionen für die Kreditkomponente des Flugzeugkaufs. Zudem sollten sich Investoren über Expertise und Erfolg des Fondsinitiators ein Bild machen.
Da für Investoren in Flugzeugfonds die Leasingraten eine zentrale Bedeutung haben, sollte man sich im Vorfeld vor allem über deren Absicherung informieren. Die Sicherung geschieht häufig über Garantiezusagen, zum Beispiel von Versicherungen oder anderen institutionellen Marktteilnehmern. Wichtig ist es daher, nicht nur auf die Bonität der Fluglinie(n) als Leasingnehmer zu achten, sondern auch auf die Bonität der Garantiegeber. Während die Leasingraten oftmals über Garantien abgesichert sind, kann sich beim Verkauf des Flugzeugs ein Preisrisiko ergeben.

